Störungsbilder im Kindesalter

 

 

 

 

Die häufigsten Störungsbilder im Kindesalter

 

 

Probleme der Lautbildung (Dyslalie)

. Einzelne Laute werden fehlerhaft gebildet, ersetzt oder ausgelassen (z.B. Roller – Holler, gucken – tucken, Blume – Bume).

 

Dysgrammatismus

. Die Sätze können nicht korrekt formuliert werden. Es kommt zu Auslassungen oder Umstellungen von Wörtern oder Satzelementen. Möglicherweise verwendet das Kind falsche Wortformen, verwechselt die Artikel oder bildet die Zeitformen fehlerhaft. (z.B. Ich das nicht essen will. Ich bin gelauft.)

 

Sprachverständnisstörung

. Die Bedeutung von Wörtern wird nur ungenügend oder gar nicht erfasst. Das Kind gibt unpassende Antworten oder versteht Anweisungen nicht. Es fällt ihm schwer, einer Geschichte aufmerksam zuzuhören.

 

Sprachentwicklungsstörung

. Der Sprechbeginn setzt verspätet ein. Wortschatz, Sprachverständnis, Grammatik, Satzbau und Lautbildung sind nicht altersgerecht entwickelt.

 

Stottern

. Der zusammenhängende Redefluss ist gestört. Es kommt zu Laut-, Silben oder/und Wortwiederholungen oder Blockaden beim Atmen, bei der Stimmgebung und im Sprechbewegungsablauf.

 

Poltern

. Die Sprechweise ist überhastet und undeutlich. Wortendungen, Wortteile oder ganze Wörter werden weggelassen.

 

Dysphonie (Stimmstörung)

. Das Kind spricht länger als 14 Tage heiser oder die Stimme bleibt ganz weg. Störungen der schriftlichen Sprache Das Kind hat grundlegende Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. Eine Lese-Rechtschreibstörung geht oft mit Wahrnehmungsauffälligkeiten und Konzentrationsstörungen einher. Die Kosten für diese Therapie werden von den Kassen nur übernommen, wenn neben der LRS auch eine Sprachentwicklungsstörung (????) besteht.